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Liebe Eltern und Kinder!

Wir feiern unser 15 jähriges Jubiläum und möchten diesen besonderen Anlass mit euch teilen.

Wann: Samstag 12.7.2025

14-18 Uhr

 

5. Tiergestützte Interaktion

Als Eltern und Pädagogen haben wir die Aufgabe, unseren Kindern die Natur näher zu bringen, ihnen Respekt und Achtsamkeit im Umgang mit Tieren und Pflanzen vorzuleben und sie zu einer entsprechenden Haltung zu erziehen. Die Arbeit mit Tieren fördert unter anderem folgende Bereiche des kindlichen Lernens: Wahrnehmung, Sozialverhalten, Emotionen, Sprache und Motorik.

Die Kinder sollen durch den Einsatz von Tieren lernen:

  • Eine positive Einstellung gegenüber anderen Lebewesen zu entwickeln
  • Vertrauen zu Tieren aufzubauen, neugierig gegenüber dem Tier zu werden und Freude daran zu haben, mit ihm in Kontakt zu treten
  • Die Bedürfnisse von verschiedenen Tieren kennen zu lernen
  • Wie sie respektvoll mit Tieren umgehen und welches Verhalten sie gegenüber ihnen zeigen sollten
  • Dass es grundlegende Regeln im Umgang gibt und diese einhalten

In der Gruppenarbeit werden mehrere Tiere integriert: Kaninchen draußen im Freilaufgehege, eine Katze frei auf dem Hof, Schafe und Hühner auf der Wiese.

Außerdem Henry unser Malteser Rüde. Henry ist ein ausgebildeter Besuchshund für soziale Einrichtungen. Er kommt regelmäßig in die Gruppe.

Im Alltag wird Henry von seiner Hundeführerin geführt. Sie hat die Sorgfaltspflicht und muss dafür Sorge tragen, dass weder Kind noch Hund überfordert werden. Sie sorgt auch dafür, dass der Hund seine Regeln einhält und auf Kommandos hört.

Henry ist jeden Tag ca. 1,5 Stunden in der Gruppe. Hauptsächlich ist Henry einfach nur dabei. Er verbringt die meiste Zeit in seinem Ruhekörbchen und beobachtet die Gruppe oder schläft dort. Die Kinder haben die Möglichkeit Henry zum Spielen aufzufordern oder ihn kontrolliert zu streicheln. Das Spiel oder der Hund-Kind-Kontakt wird immer durch eine Erzieherin/Hundeführerin angeleitet und beobachtet, es darf zu keiner Überforderung auf beiden Seiten führen.

Ein oder zwei Mal pro Woche wird Henry für pädagogische Spiele eingesetzt. Tiergestützte Interventionen sind häufig Einzelsituationen oder finden in kleineren Gruppen statt.

Außerdem muss bei der Arbeit mit Henry auf Hygiene geachtet werden:

  • Die Aufenthaltsräume der Tiere sollten regelmäßig intensiv gelüftet und feucht gewischt werden.
  • Das Lager des Tieres, aber auch Decken und Polstermöbel der gesamten Einrichtung müssen regelmäßig abgesaugt und gereinigt werden.
  • Nach Hundekontakt und vor der Mahlzeit müssen unbedingt die Hände gewaschen werden.
  • Keine Intervention bei Infektion oder Parasitenbefall des Hundes
  • Mögliche Urin- oder Kotverschmutzungen mit Desinfektionsmitteln beseitigen
  • Der Hund darf nicht den Essbereich
  • Desinfektionsmitteln und feuchten Tüchern sind immer griffbereit
  • Der Hund hat vollständigen Impfstatus und wird regelmäßig auf Parasiten untersucht